Otto Möckel (1931)
45.000€
Otto Möckel (1869–1937) zählt zu den bedeutendsten deutschen Geigenbauern des frühen 20. Jahrhunderts. Der gebürtige Berliner erlernte das Handwerk bei seinem Vater Oswald Möckel und bildete sich unter anderem bei Carl Grimm sowie während eines Aufenthalts in London weiter. Von 1908 bis 1912 führte er eine eigene Werkstatt in Dresden, bevor er die väterliche Werkstatt in Berlin übernahm. Dieses 1931 gebaute Cello entstand somit in seiner reifen Berliner Schaffensperiode. Möckel orientierte sich häufig an klassischen italienischen Vorbildern, insbesondere an Modellen Guarneri del Gesùs, entwickelte jedoch eigene Vorstellungen zur Konstruktion und Abstimmung der Instrumente. Große Bekanntheit erlangte er außerdem durch sein 1930 veröffentlichtes Fachbuch Die Kunst des Geigenbaues, das bis heute als wichtiges Standardwerk gilt.
Instrumentdaten
- Typ
- Cello
- Preisklasse
- 25.000 – 50.000 €
- Geigenbauer / Werkstatt
- Otto Möckel
- Herkunft
- Berlin, Deutschland
- Preis
- 45.000€
- Erwerb
- Kommission
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Otto Möckel (1931)